Unter dem Begriff „belastende Kindheitserfahrungen“ werden potenziell traumatische Erfahrungen bei Kindern im Alter von 0-17 Jahren zusammengefasst. Ohne Therapie oder Hilfsangebote kann der resultierende posttraumatische Stress in manchen Fällen ein Leben lang anhalten, sich verstärken und zum Teil schwerwiegende negative Folgen für Körper und Geist haben. Mit steigender Anzahl und Schwere belastender Kindheitserlebnisse steigt auch das Risiko von (Spät-)Folgen. Die Problematik ist in Deutschland weit verbreitet und wird häufig unterschätzt.

Belastende Kindheitserlebnisse werden in verschiedene Kategorien aufgeteilt, z.B. Missbrauch, Vernachlässigung und schwierige (dysfunktionale) Familienverhältnisse. Einige davon haben innerhalb der letzten Jahrzehnte zunehmende Aufmerksamkeit erfahren und es wurden zahlreiche Präventions- und Aufklärungsangebote geschaffen, z.B. zu Themen wie sexuellem und physischem Missbrauch.

Andere wiederum gelten auch heute in Deutschland noch als Tabu-Themen. Dazu zählen insbesondere schwierige Familienverhältnisse, die durch die Inhaftierung eines Elternteils oder Suchtmittelmissbrauch durch Erziehungsberechtigte entstehen.

In jedem Fall mangelt es bisher an leicht zugänglichen Informations- und Hilfsangeboten für Betroffene.

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